Lueftung/Entfeuchtung — mit WRG der stille Dauerlaeufer. Teil der gläsernen Familie — wie BESS, Biogas, BHKW.
Die Schwimmhalle selbst ist ein Gewerk: Ihr Klima aus Lufttemperatur (~30 °C) und Feuchte (~55 % rH) entscheidet über Verdunstung, Behaglichkeit und Bausubstanz.
Jedes Grad zu kalt oder zu trocken treibt die Verdunstung über die Norm (Kausalkette K02); die Gebäudehülle verliert zusätzlich Transmissionswärme (K12). Die KI hält Temperatur und Feuchte im energetisch optimalen Fenster.
Entfeuchtung mit Waermerueckgewinnung (DIN 1946-4, 36.000 m3/h):
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Belegt an einer realen europäischen Bäder-Referenzanlage (anonymisiert).
Überschlag aus Mess-/Auslegungswerten. Nullbezug-Fenster real (gemessen).
Geerdet auf DIN 19643, VDI 2089, DGfdB und GEG 2024. Register-genau, keine erfundenen Zahlen.
VDI 2089 Bl.1 definiert das Sollklima Schwimmhalle: Lufttemperatur 30 °C ± 2 K, relative Feuchte 55 % ± 5 %. Außenluft-Volumenstrom mindestens 30 m³/h pro Person bei voller Belegung, mindestens 4 L/(s·m² Wasseroberfläche) im Grundmodus. Für Referenzbad mit 355 m² Hallenbad-Wasseroberfläche: 4 × 355 × 3,6 = 5.112 m³/h Mindestvolumen, real nach VDI-Empfehlung 16.000 m³/h für Komfort und Schadstoffabfuhr (Trihalogenmethane). Wärmerückgewinnung über Plattenwärmetauscher mit Effizienz 65-75 % Standard.
Grundlage: VDI 2089 Bl.1
Verdunstung über die Wasseroberfläche ist der dominante Wärmeverlust im Hallenbad (60-80 %). Smith/Löf-Variante der Carrier-Formel: m_evap [kg/h] = β × A [m²] × (p_w_Pool − p_w_Halle) [kPa]. β-Koeffizient nach VDI 2089 Bl.2 Tab. 4: 0,013 unbenutztes Becken (mit Abdeckung), 0,040 normale Nutzung, 0,080 Wellen/Sprung-Becken. Verdunstungsenthalpie bei 30 °C: 0,694 kWh/kg. Becken-Sättigungsdampfdruck nach Magnus-Formel: 611,2 × exp(17,62 × t / (243,12 + t)) Pa.
Grundlage: VDI 2089 Bl.2
Das Gebäudeenergiegesetz GEG 2024 erfasst Schwimmbäder als Nichtwohngebäude. Pflicht-Inspektion der Klimaanlage alle 4 Jahre (Lüftung > 12 kW). Bei Eigentümerwechsel oder größerer Sanierung gelten verschärfte Anforderungen an U-Werte (Hülle U ≤ 0,24 W/(m²·K) Außenwand). Energieausweis nach Bedarfsverfahren ab 250 m² beheizter Nutzfläche pflicht. Das Referenzbad-Hallenbad mit 1.800 m² Hülle und U=0,8 erfüllt nicht die Neubau-Standards — eine Förderung über KfW BEG NWG ist daher gegeben für Hülle-Sanierung mit max 35 % Quote.
Grundlage: GEG 2024
Bei zu hoher Hallenfeuchte (rH > 65 %) wird traditionell die Außenluftrate erhöht — was im Winter den Wärmeverlust verdoppelt. Modern: Entfeuchtungs-Wärmepumpe (Sorptionsrad oder reversibler Verdichter), entzieht der Hallenluft direkt Wasser ohne Außenluft-Erhöhung. Investition 30-80 k€ je nach Größe, Amortisation 4-7 Jahre. Bei Referenzbad mit Hallenbad-Lüftung 16.000 m³/h und kalten Wintern könnte ein Sorptionsrad 30-50 % der Heizenergie für Lüftung sparen.
Grundlage: VDI 2089 Bl.1
DIN 1946-4 regelt Lüftungstechnik mit hygienischen Anforderungen. Für Schwimmhallen: Filterklasse F7 minimum, Wartungsintervall 6 Monate. WRG-Plattenwärmetauscher müssen Tauwasser ableiten können. Hygiene-Inspektion alle 2 Jahre (Vermerk im Wartungsbuch). Schwimmhallen-spezifisch: durch Trichloramine korrosionsbeständige Materialien (V4A, Kunststoff) im Abluftstrom; Aluminium-WT sind nicht zulässig im Schwimmhallen-Lüftungs-Fortluftstrom.
Grundlage: DIN 1946-4
Dieselbe gläserne KI-Methode für Ihre Anlage — Verstehen, Live, KI, Nutzen. Sprechen wir darüber.
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Dieses Bauteil ist Teil der Station Klima, Heizung & Lüftung. Wer den Überblick über das Gewerk sucht statt der Bauteil-Tiefe, fängt dort an: Klima, Heizung & Lüftung →
Der gleiche Grundgedanke wie in jeder Gewerke-Station: read-only mitlesen, nichts fernsteuern, nichts abfließen lassen.
Die Auswertung von Halle (Klima) läuft auf einem Rechner in Ihrem Haus. Angebunden wird read-only über Modbus, M-Bus oder die vorhandene Gebäudeleittechnik — ohne Eingriff in die Regelung. Das Sprachmodell, das Ihnen die Anlage erklärt, läuft ebenfalls lokal.
Damit verlässt kein Messwert und keine Betriebsinformation das Gebäude. Kein Cloud-Konto, kein Hersteller-Portal, keine Abhängigkeit von einer fremden Verfügbarkeit. Fällt die Internetverbindung aus, misst und rechnet das System weiter.
Mehr dazu: KI ohne Datenabfluss →
Was mitgelesen werden kann, kann auch eingeplant werden. Jede Schnittstelle wird je Hersteller belegt, nicht geraten.
Anlagentechnik: Modbus TCP/RTU und M-Bus an Zählern, Wechselrichtern, Wärmepumpen und Wärmemengenzählern; SunSpec bei PV-Wechselrichtern; die vorhandene GLT über ihre Schnittstelle.
Service-Roboter: Reinigungs- und Transportroboter melden Ladezustand, Ladeleistung und Einsatzzeit. Genau diese drei Größen machen sie planbar: Die Flotte lädt dann, wenn PV liefert oder der Preis unten ist — und nicht gleichzeitig mit der Lastspitze des Hauses.
Die Gewerke-Station Service-Roboter → zeigt das für das ganze Haus. Dort sind die Flottenwerte ausdrücklich als Planungswerte gekennzeichnet, nicht als Messung.
Jedes Bauteil ist ein Verbraucher im selben Netzanschluss. Was es zieht, entscheidet mit darüber, ob der PV-Strom im Haus bleibt, ob der Speicher gerade laden oder entladen sollte und ob die Viertelstunden-Spitze steht oder fällt.
Deshalb wird dieses Bauteil nicht für sich optimiert, sondern zusammen mit Erzeugung und Speicher.
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