Strom/PV — steuerbare Last, Netzbezug Richtung Null. Teil der gläsernen Familie — wie BESS, Biogas, BHKW.
Die PV über den Stellplätzen (Carport) erweitert die Eigenstrom-Basis und beschattet zugleich die Fahrzeuge.
Sie folgt derselben Nullbezug-Logik wie die Dach-PV: Überschuss wird in Wärme (Becken/Puffer) und Betriebslasten verschoben statt exportiert.
PV als steuerbare Last, NS-Verteilung, Netz als Puffer:
Gewerke-Übersicht: die 12 Stationen →
Belegt an einer realen europäischen Bäder-Referenzanlage (anonymisiert).
Überschlag aus Mess-/Auslegungswerten. Nullbezug-Fenster real (gemessen).
Geerdet auf DIN 19643, VDI 2089, DGfdB und GEG 2024. Register-genau, keine erfundenen Zahlen.
Schwimmbäder haben einen Tageslast-Profil, das gut zu PV passt: Pumpen laufen während Öffnungszeiten (typisch 9-21 Uhr), Lüftung erhöht im Tagesbetrieb, WP-Aufheizung kann zeitversetzt erfolgen. Ohne Lastmanagement: Eigenverbrauchsquote 30-40 %. Mit Lastmanagement (alle Hauptverbraucher gesteuert): 60-75 %. Mit zusätzlich BESS: 80-90 % möglich, aber wirtschaftlich nur bei hohen Day-Ahead-Spreads. Referenzbad-Potenzial: 643 kWp × 815 kWh/kWp/a = 524 MWh/a; bei 60 % Eigenverbrauch = 314 MWh/a × (0,25 - 0,06) €/kWh = 60 k€/a Mehr-Ersparnis durch Lastmanagement.
Grundlage: Praxis-Studien
BNetzA-Marktstammdatenregister erfordert Anmeldung aller PV- und Speicheranlagen über 800 W innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme. Bestand-PV-Dach Referenzbad (243 kWp) ist registriert, neue Stellplatz-PV (400 kWp) muss bei Inbetriebnahme angemeldet werden. EEG-Vergütung: Anmeldung ist Voraussetzung. Für ISEK-/progres.nrw-Förderung: MaStR-Eintrag wird oft als Nachweis verlangt.
Grundlage: Marktstammdatenregister BNetzA
Förderprogramm progres.nrw fördert Markteinführungs-Investitionen für Erneuerbare Energien mit 30 %. Schnellere Bearbeitung als ISEK (typisch 3-4 Monate). Anwendbar auf PV-Anlagen, Lastmanagement-Systeme, Speicher (begrenzt). Kombinierbar mit ISEK auf gleicher Liegenschaft, nicht aber auf gleicher Maßnahme. Für Referenzbad relevant: PV-Stellplatzüberdachung 400 kWp könnte über progres.nrw 30 % oder ISEK 50 % gefördert werden — der höhere ISEK-Satz ist strategisch besser, aber nicht garantiert förderfähig für PV.
Grundlage: progres.nrw (Markteinführung Erneuerbare)
VDE-AR-N 4105 regelt den Anschluss von Erzeugungsanlagen an das NS-Netz. Anlagen über 30 kVA müssen am §14a-EnWG-Steuerprogramm teilnehmen — der Netzbetreiber kann bei kritischer Netzauslastung die Einspeisung regeln. Referenzbad mit 643 kWp ist deutlich darüber. Standort-Score §14a-NS-Cluster der Referenzregion: 7/10 (439 NS-PV-Anlagen registriert) — Wahrscheinlichkeit Drosselung gering, aber technisch möglich. Lastmanagement reduziert §14a-Risiko, weil weniger eingespeist wird.
Grundlage: VDE-AR-N 4105
Stationäre Batterie-Speicher (BESS) im kommunalen Schwimmbad sind aktuell wirtschaftlich nicht sinnvoll bei Standorten ohne Redispatch-Belastung und niedrigem Day-Ahead-Spread. Referenzbad: Standort-Score Redispatch 0/10 (keine Abregelung), §14a 7/10 (geringer Drossel-Hebel). Day-Ahead-Spread NRW ~150 €/MWh — zu wenig für BESS-Arbitrage. Re-Eval Empfehlung: 2028/29 wenn Spread > 200 €/MWh oder ISEK Speicher mit-fördert. Aktuell ist Lastmanagement (PV-Synchron-Schaltung von WP/Lüftung/Filter) mit Payback < 1 a die deutlich bessere Investition.
Grundlage: Praxis + Standort-Analyse
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Dieses Bauteil ist Teil der Station PV & Speicher. Wer den Überblick über das Gewerk sucht statt der Bauteil-Tiefe, fängt dort an: PV & Speicher →
Der gleiche Grundgedanke wie in jeder Gewerke-Station: read-only mitlesen, nichts fernsteuern, nichts abfließen lassen.
Die Auswertung von PV Stellplatz läuft auf einem Rechner in Ihrem Haus. Angebunden wird read-only über Modbus, M-Bus oder die vorhandene Gebäudeleittechnik — ohne Eingriff in die Regelung. Das Sprachmodell, das Ihnen die Anlage erklärt, läuft ebenfalls lokal.
Damit verlässt kein Messwert und keine Betriebsinformation das Gebäude. Kein Cloud-Konto, kein Hersteller-Portal, keine Abhängigkeit von einer fremden Verfügbarkeit. Fällt die Internetverbindung aus, misst und rechnet das System weiter.
Mehr dazu: KI ohne Datenabfluss →
Was mitgelesen werden kann, kann auch eingeplant werden. Jede Schnittstelle wird je Hersteller belegt, nicht geraten.
Anlagentechnik: Modbus TCP/RTU und M-Bus an Zählern, Wechselrichtern, Wärmepumpen und Wärmemengenzählern; SunSpec bei PV-Wechselrichtern; die vorhandene GLT über ihre Schnittstelle.
Service-Roboter: Reinigungs- und Transportroboter melden Ladezustand, Ladeleistung und Einsatzzeit. Genau diese drei Größen machen sie planbar: Die Flotte lädt dann, wenn PV liefert oder der Preis unten ist — und nicht gleichzeitig mit der Lastspitze des Hauses.
Die Gewerke-Station Service-Roboter → zeigt das für das ganze Haus. Dort sind die Flottenwerte ausdrücklich als Planungswerte gekennzeichnet, nicht als Messung.
Jedes Bauteil ist ein Verbraucher im selben Netzanschluss. Was es zieht, entscheidet mit darüber, ob der PV-Strom im Haus bleibt, ob der Speicher gerade laden oder entladen sollte und ob die Viertelstunden-Spitze steht oder fällt.
Deshalb wird dieses Bauteil nicht für sich optimiert, sondern zusammen mit Erzeugung und Speicher.