Strom/PV — steuerbare Last, Netzbezug Richtung Null. Teil der gläsernen Familie — wie BESS, Biogas, BHKW.
Die Dach-PV (Referenz 243 kWp, Plan bis 643 kWp) liefert Eigenstrom. Ohne Steuerung wird der Überschuss für wenige Cent ins Netz exportiert.
Die KI führt die PV als steuerbare Last: Sie startet Wärmepumpe, Umwälzung und Puffer-Ladung bevorzugt, wenn die Sonne scheint — Eigenverbrauch steigt von ~30 % auf über 50 % (Kausalkette K07).
PV als steuerbare Last, NS-Verteilung, Netz als Puffer:
Gewerke-Übersicht: die 12 Stationen →
Belegt an einer realen europäischen Bäder-Referenzanlage (anonymisiert).
Überschlag aus Mess-/Auslegungswerten. Nullbezug-Fenster real (gemessen).
Geerdet auf DIN 19643, VDI 2089, DGfdB und GEG 2024. Register-genau, keine erfundenen Zahlen.
Schwimmbäder haben einen Tageslast-Profil, das gut zu PV passt: Pumpen laufen während Öffnungszeiten (typisch 9-21 Uhr), Lüftung erhöht im Tagesbetrieb, WP-Aufheizung kann zeitversetzt erfolgen. Ohne Lastmanagement: Eigenverbrauchsquote 30-40 %. Mit Lastmanagement (alle Hauptverbraucher gesteuert): 60-75 %. Mit zusätzlich BESS: 80-90 % möglich, aber wirtschaftlich nur bei hohen Day-Ahead-Spreads. Referenzbad-Potenzial: 643 kWp × 815 kWh/kWp/a = 524 MWh/a; bei 60 % Eigenverbrauch = 314 MWh/a × (0,25 - 0,06) €/kWh = 60 k€/a Mehr-Ersparnis durch Lastmanagement.
Grundlage: Praxis-Studien
BNetzA-Marktstammdatenregister erfordert Anmeldung aller PV- und Speicheranlagen über 800 W innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme. Bestand-PV-Dach Referenzbad (243 kWp) ist registriert, neue Stellplatz-PV (400 kWp) muss bei Inbetriebnahme angemeldet werden. EEG-Vergütung: Anmeldung ist Voraussetzung. Für ISEK-/progres.nrw-Förderung: MaStR-Eintrag wird oft als Nachweis verlangt.
Grundlage: Marktstammdatenregister BNetzA
VDE-AR-N 4105 regelt den Anschluss von Erzeugungsanlagen an das NS-Netz. Anlagen über 30 kVA müssen am §14a-EnWG-Steuerprogramm teilnehmen — der Netzbetreiber kann bei kritischer Netzauslastung die Einspeisung regeln. Referenzbad mit 643 kWp ist deutlich darüber. Standort-Score §14a-NS-Cluster der Referenzregion: 7/10 (439 NS-PV-Anlagen registriert) — Wahrscheinlichkeit Drosselung gering, aber technisch möglich. Lastmanagement reduziert §14a-Risiko, weil weniger eingespeist wird.
Grundlage: VDE-AR-N 4105
Stationäre Batterie-Speicher (BESS) im kommunalen Schwimmbad sind aktuell wirtschaftlich nicht sinnvoll bei Standorten ohne Redispatch-Belastung und niedrigem Day-Ahead-Spread. Referenzbad: Standort-Score Redispatch 0/10 (keine Abregelung), §14a 7/10 (geringer Drossel-Hebel). Day-Ahead-Spread NRW ~150 €/MWh — zu wenig für BESS-Arbitrage. Re-Eval Empfehlung: 2028/29 wenn Spread > 200 €/MWh oder ISEK Speicher mit-fördert. Aktuell ist Lastmanagement (PV-Synchron-Schaltung von WP/Lüftung/Filter) mit Payback < 1 a die deutlich bessere Investition.
Grundlage: Praxis + Standort-Analyse
Lastmanagement-Systeme (z.B. e3dc S10 oder ESL Energiemanager) schalten verschiebbare Verbraucher synchron zur PV-Produktion. Im Schwimmbad ideal: WP modulieren auf PV-Profil, Lüftungs-Stufenregelung erhöhen wenn PV-Überschuss, Filter-Hauptpumpen tagsüber laufen lassen, Beleuchtung tagsüber abdimmen. Investition 30-60 k€ je nach Anzahl der Schaltgeräte und GLT-Anbindung. Eigenverbrauchsquote-Erhöhung typisch von 30 auf 55-70 % bei umfangreicher Anbindung. Voraussetzung: alle Hauptverbraucher sind Modbus/MQTT-fähig.
Grundlage: Praxis (e3dc, ESL, Solarwatt)
Dieselbe gläserne KI-Methode für Ihre Anlage — Verstehen, Live, KI, Nutzen. Sprechen wir darüber.
Per WhatsApp fragen → E-Mail schreibenGehört zum Gewerk
Dieses Bauteil ist Teil der Station PV & Speicher. Wer den Überblick über das Gewerk sucht statt der Bauteil-Tiefe, fängt dort an: PV & Speicher →
Der gleiche Grundgedanke wie in jeder Gewerke-Station: read-only mitlesen, nichts fernsteuern, nichts abfließen lassen.
Die Auswertung von PV Dach läuft auf einem Rechner in Ihrem Haus. Angebunden wird read-only über Modbus, M-Bus oder die vorhandene Gebäudeleittechnik — ohne Eingriff in die Regelung. Das Sprachmodell, das Ihnen die Anlage erklärt, läuft ebenfalls lokal.
Damit verlässt kein Messwert und keine Betriebsinformation das Gebäude. Kein Cloud-Konto, kein Hersteller-Portal, keine Abhängigkeit von einer fremden Verfügbarkeit. Fällt die Internetverbindung aus, misst und rechnet das System weiter.
Mehr dazu: KI ohne Datenabfluss →
Was mitgelesen werden kann, kann auch eingeplant werden. Jede Schnittstelle wird je Hersteller belegt, nicht geraten.
Anlagentechnik: Modbus TCP/RTU und M-Bus an Zählern, Wechselrichtern, Wärmepumpen und Wärmemengenzählern; SunSpec bei PV-Wechselrichtern; die vorhandene GLT über ihre Schnittstelle.
Service-Roboter: Reinigungs- und Transportroboter melden Ladezustand, Ladeleistung und Einsatzzeit. Genau diese drei Größen machen sie planbar: Die Flotte lädt dann, wenn PV liefert oder der Preis unten ist — und nicht gleichzeitig mit der Lastspitze des Hauses.
Die Gewerke-Station Service-Roboter → zeigt das für das ganze Haus. Dort sind die Flottenwerte ausdrücklich als Planungswerte gekennzeichnet, nicht als Messung.
Jedes Bauteil ist ein Verbraucher im selben Netzanschluss. Was es zieht, entscheidet mit darüber, ob der PV-Strom im Haus bleibt, ob der Speicher gerade laden oder entladen sollte und ob die Viertelstunden-Spitze steht oder fällt.
Deshalb wird dieses Bauteil nicht für sich optimiert, sondern zusammen mit Erzeugung und Speicher.