Waermeerzeugung — modulierende Kaskade, echter Jahres-COP 4-7. Teil der gläsernen Familie — wie BESS, Biogas, BHKW.
Der Pufferspeicher entkoppelt Wärmeerzeugung und Wärmebedarf: Die Kaskade kann laden, wenn Strom günstig oder PV im Überschuss ist, und die Wärme später abgeben. Die Schichtung (heiß oben, kalt unten) macht das effizient.
Zusammen mit der großen Beckenwassermasse bildet der Puffer die thermische Flexibilität, aus der die KI den Nullbezug fährt — Wärme wird in PV-Stunden vorproduziert statt teuer nachgeheizt.
Modulierende Waermepumpe(n), Kaskade 4x100 kW, Puffer (Schichtung):
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Belegt an einer realen europäischen Bäder-Referenzanlage (anonymisiert).
Überschlag aus Mess-/Auslegungswerten. Nullbezug-Fenster real (gemessen).
Geerdet auf DIN 19643, VDI 2089, DGfdB und GEG 2024. Register-genau, keine erfundenen Zahlen.
DGfdB-Richtlinie R 65.10 setzt die Reihenfolge bei Sanierungen: 1) Verluste reduzieren (Hülle, Beckenabdeckung, Schwallbehälter dämmen, Lüftungs-WRG), 2) Wärme rückgewinnen (WRG, Abwasserwärme, Filter-Rückspülung als WP-Quelle), 3) Effizient erzeugen (WP > BHKW > Gas). Diese Hierarchie ist für ISEK-Anträge entscheidend: Fördermittelgeber prüfen, ob Verluste vor der Erzeugungs-Investition reduziert wurden. Konkret für Referenzbad: Schwallbehälter dämmen (K03), Nachtabdeckung Freibad (K10), RLT-WRG-Wartung (K01) müssen vor oder mit der WP-Installation umgesetzt sein.
Grundlage: DGfdB R 65.10
Bei Schwimmbädern mit stark variabler Wärmelast (Aufheizung Freibad April, Sommer-Nullbetrieb, Hallenbad ganzjährig) ist eine Kaskade aus mehreren modulierbaren Pool-WPs einer Groß-WP überlegen. Eine 500 kW-Industrie-LWWP mit Inverter min 30-40 % erreicht ein Lastfenster von 175-500 kW. Eine Kaskade aus 4 × 125 kW-Pool-WPs erreicht 37-500 kW (8 % Min) bei Stufenschaltung — wesentlich näher am tatsächlichen Lastprofil. Vorteile: Redundanz (Ausfall einer WP entspricht 25 % Leistungsverlust statt 100 %), bessere Modulation auf PV-Profil, geringere Taktung im Sommer-Schwachlastbetrieb.
Grundlage: VDI 4650 / DGfdB R 65.10
Moderne Inverter-Pool-Luftwasser-Wärmepumpen erreichen am Nennpunkt (T_Quelle 26 °C, T_Senke 27 °C) COPs zwischen 14 und 18 (z.B. AquaForte InverterPro: 16,5; Microwell HP1500 Split: 17; Pontaqua Inverter+: 14). Diese Werte sind Marketing-Datenblatt-Werte am thermodynamisch günstigsten Betriebspunkt. Saison-COP (SCOP) liegt aufgrund Aufheizphasen, kühlerer Quellen und Stillstandsverluste bei 8-12. Pool-WPs mit Inverter modulieren typisch zwischen 30 % und 100 % der Nennleistung; einige Industrie-Modelle (Carrier 30RB, Stiebel WPL) bis 25 % Modulation. Quelle muss > 5 °C sein für Verdampfer-Funktion ohne Eisbildung.
Grundlage: Hersteller-Datenblätter (AquaForte, Microwell, Pontaqua)
VDI 4650-1 definiert die saisonale Leistungszahl SCOP einer WP über das Jahr gemittelt. Wichtig: Aufheizphasen, Stillstandsverluste und Auxiliary-Verbraucher (Pumpen, Steuerung) sind eingerechnet. Realer SCOP für Pool-Inverter-LWWP an warmer Quelle: 8-12 (gegenüber Nennpunkt-COP 14-18). Faktoren, die SCOP drücken: tiefe Quelle im Winter (Außenluft), hohe Senke (Aufheizung Becken), häufiges Takten (Übergröße). Für ISEK-Antrag empfiehlt sich konservative SCOP-Annahme 8 — auch wenn 11,3 modellintern berechnet wurde, ist das eine Best-Case-Annahme.
Grundlage: VDI 4650-1 + DGfdB
Filter-Rückspülwasser ist die wertvollste Wärmequelle für Pool-WPs in Schwimmbädern. Temperatur: Becken-Soll minus 3-5 K (also bei Hallenbad 26 °C, Freibad 19 °C). Volumen: typisch 1× Filterbett-Volumen pro Tag, ca. 5-10 m³ pro Filter. Energiegehalt: bei 60 m² Rückspülbecken-Oberfläche und 25 °C Wasser ergeben sich 290 kWh/d nutzbare Wärme über die WP-Verdampfer-Schiene. Anbindung: Wärmetauscher zwischen Rückspülwasser und WP-Sole-Kreis verhindert Verschmutzung des WP-Verdampfers. Investition: ~10 k€ für Wärmetauscher + Steuerung.
Grundlage: DGfdB R 65.10 + Hersteller-Datenblätter
Dieselbe gläserne KI-Methode für Ihre Anlage — Verstehen, Live, KI, Nutzen. Sprechen wir darüber.
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Dieses Bauteil ist Teil der Station Wärmeerzeugung. Wer den Überblick über das Gewerk sucht statt der Bauteil-Tiefe, fängt dort an: Wärmeerzeugung →
Der gleiche Grundgedanke wie in jeder Gewerke-Station: read-only mitlesen, nichts fernsteuern, nichts abfließen lassen.
Die Auswertung von Pufferspeicher läuft auf einem Rechner in Ihrem Haus. Angebunden wird read-only über Modbus, M-Bus oder die vorhandene Gebäudeleittechnik — ohne Eingriff in die Regelung. Das Sprachmodell, das Ihnen die Anlage erklärt, läuft ebenfalls lokal.
Damit verlässt kein Messwert und keine Betriebsinformation das Gebäude. Kein Cloud-Konto, kein Hersteller-Portal, keine Abhängigkeit von einer fremden Verfügbarkeit. Fällt die Internetverbindung aus, misst und rechnet das System weiter.
Mehr dazu: KI ohne Datenabfluss →
Was mitgelesen werden kann, kann auch eingeplant werden. Jede Schnittstelle wird je Hersteller belegt, nicht geraten.
Anlagentechnik: Modbus TCP/RTU und M-Bus an Zählern, Wechselrichtern, Wärmepumpen und Wärmemengenzählern; SunSpec bei PV-Wechselrichtern; die vorhandene GLT über ihre Schnittstelle.
Service-Roboter: Reinigungs- und Transportroboter melden Ladezustand, Ladeleistung und Einsatzzeit. Genau diese drei Größen machen sie planbar: Die Flotte lädt dann, wenn PV liefert oder der Preis unten ist — und nicht gleichzeitig mit der Lastspitze des Hauses.
Die Gewerke-Station Service-Roboter → zeigt das für das ganze Haus. Dort sind die Flottenwerte ausdrücklich als Planungswerte gekennzeichnet, nicht als Messung.
Jedes Bauteil ist ein Verbraucher im selben Netzanschluss. Was es zieht, entscheidet mit darüber, ob der PV-Strom im Haus bleibt, ob der Speicher gerade laden oder entladen sollte und ob die Viertelstunden-Spitze steht oder fällt.
Deshalb wird dieses Bauteil nicht für sich optimiert, sondern zusammen mit Erzeugung und Speicher.
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