Hallenbad-Wasserkreis — Dauerlast, als thermische Batterie nutzbar. Teil der gläsernen Familie — wie BESS, Biogas, BHKW.
Der Schwallwasserbehälter fängt das Wasser auf, das beim Schwimmen über die Überlaufrinnen läuft, und puffert es für die Umwälzung. Er ist Teil der DIN-19643-Hygienekette.
Ist er ungedämmt, verliert er permanent Wärme ans Erdreich (U ≈ 2,0 W/m²K, Erdreich 12 °C) — im Referenzbad rund 200 kWh/Tag rund um die Uhr (Kausalkette K03). 80 mm Dämmung senken das um ~84 %.
Beckenwasser, Umwaelzung, Filtration, Rueckspuelung (DIN 19643):
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Belegt an einer realen europäischen Bäder-Referenzanlage (anonymisiert).
Überschlag aus Mess-/Auslegungswerten. Nullbezug-Fenster real (gemessen).
Geerdet auf DIN 19643, VDI 2089, DGfdB und GEG 2024. Register-genau, keine erfundenen Zahlen.
Ungedämmte Schwallwasserbehälter (typisch Stahl oder Beton) im Erdreich verlieren konstant Wärme. U-Wert ungedämmt: 2,0 W/(m²·K) gegen Erdreich (12 °C). Dämmung mit 80 mm PUR-Hartschaum reduziert U auf 0,32 W/(m²·K) — Faktor 6 Verbesserung. Investition: 250-350 €/m² Behälter-Wand inkl. Wasserdichtigkeit und Schimmelschutz. Für Referenzbad-Schwallbehälter HB (55 m² · 124 kWh/d ungedämmt → 20 kWh/d gedämmt = 38 MWh/a Einsparung, ~3.400 €/a Gas-Ersparnis). Plus: Vermeidung von Tauwasser-Korrosion außen.
Grundlage: Praxis (KSB, FLL)
DGfdB-Richtlinie R 65.10 setzt die Reihenfolge bei Sanierungen: 1) Verluste reduzieren (Hülle, Beckenabdeckung, Schwallbehälter dämmen, Lüftungs-WRG), 2) Wärme rückgewinnen (WRG, Abwasserwärme, Filter-Rückspülung als WP-Quelle), 3) Effizient erzeugen (WP > BHKW > Gas). Diese Hierarchie ist für ISEK-Anträge entscheidend: Fördermittelgeber prüfen, ob Verluste vor der Erzeugungs-Investition reduziert wurden. Konkret für Referenzbad: Schwallbehälter dämmen (K03), Nachtabdeckung Freibad (K10), RLT-WRG-Wartung (K01) müssen vor oder mit der WP-Installation umgesetzt sein.
Grundlage: DGfdB R 65.10
DIN 19643-1 fordert eine Mindest-Frischwasser-Nachspeisung von 30 Litern je Besucher und Tag, unabhängig von der Filterleistung. Diese Nachspeisung dient der Verdünnung von Stoffwechselprodukten, Harnstoff und anderen vom Badegast eingebrachten Stoffen. Bei einer Frequenz von 1.500 Besuchern pro Woche × 52 Wochen sind das 2.340 m³/a, die von Trinkwasser-Temperatur (~10 °C) auf Becken-Soll (22-32 °C) erwärmt werden müssen. Bei Becken-Soll 28 °C ergibt das eine Aufheiz-Energie von ~50 MWh/a allein für Frischwasser.
Grundlage: DIN 19643-1
DIN 19643-1 schreibt eine maximale Aufenthaltszeit des Beckenwassers im Becken vor, abhängig von Becken-Typ. Schwimmer-Becken: 4 Stunden Umwälzdauer, Nichtschwimmer/Plansch: 1-2 Stunden. Daraus ergibt sich der Mindest-Volumenstrom der Filteranlage. Für das Referenzbad-Längsbecken (242 m³) bei 4 h Umwälzung: 60,5 m³/h Filterleistung. Filter-Rückspülung 1× pro Tag oder bei Druckdifferenz > 0,5 bar. Rückspülwasser ist warm (Beckentemp. − 3-5 K) und damit eine wertvolle WP-Wärmequelle.
Grundlage: DIN 19643-1
Standard-Verfahrenskombination für kommunale Bäder: Sandfilter (Mehrschicht) + Flockung + Chlordioxid- oder Chlorgas-Desinfektion. Alternativ mit Aktivkohle (Aufbereitung) oder UV (Desinfektion). Schichtaufbau im Sandfilter: oben feiner Sand 0,4-0,6 mm, unten Stützschicht Kies. Filtergeschwindigkeit max 30 m/h. Spülung mit 50-60 m/h Aufwärtsstrom für 5-10 min, Spülwasservolumen ca. 5× Filterbettvolumen.
Grundlage: DIN 19643-2
Dieselbe gläserne KI-Methode für Ihre Anlage — Verstehen, Live, KI, Nutzen. Sprechen wir darüber.
Per WhatsApp fragen → E-Mail schreibenGehört zum Gewerk
Dieses Bauteil ist Teil der Station Pool & Spa. Wer den Überblick über das Gewerk sucht statt der Bauteil-Tiefe, fängt dort an: Pool & Spa →
Der gleiche Grundgedanke wie in jeder Gewerke-Station: read-only mitlesen, nichts fernsteuern, nichts abfließen lassen.
Die Auswertung von Schwallbehaelter HB läuft auf einem Rechner in Ihrem Haus. Angebunden wird read-only über Modbus, M-Bus oder die vorhandene Gebäudeleittechnik — ohne Eingriff in die Regelung. Das Sprachmodell, das Ihnen die Anlage erklärt, läuft ebenfalls lokal.
Damit verlässt kein Messwert und keine Betriebsinformation das Gebäude. Kein Cloud-Konto, kein Hersteller-Portal, keine Abhängigkeit von einer fremden Verfügbarkeit. Fällt die Internetverbindung aus, misst und rechnet das System weiter.
Mehr dazu: KI ohne Datenabfluss →
Was mitgelesen werden kann, kann auch eingeplant werden. Jede Schnittstelle wird je Hersteller belegt, nicht geraten.
Anlagentechnik: Modbus TCP/RTU und M-Bus an Zählern, Wechselrichtern, Wärmepumpen und Wärmemengenzählern; SunSpec bei PV-Wechselrichtern; die vorhandene GLT über ihre Schnittstelle.
Service-Roboter: Reinigungs- und Transportroboter melden Ladezustand, Ladeleistung und Einsatzzeit. Genau diese drei Größen machen sie planbar: Die Flotte lädt dann, wenn PV liefert oder der Preis unten ist — und nicht gleichzeitig mit der Lastspitze des Hauses.
Die Gewerke-Station Service-Roboter → zeigt das für das ganze Haus. Dort sind die Flottenwerte ausdrücklich als Planungswerte gekennzeichnet, nicht als Messung.
Jedes Bauteil ist ein Verbraucher im selben Netzanschluss. Was es zieht, entscheidet mit darüber, ob der PV-Strom im Haus bleibt, ob der Speicher gerade laden oder entladen sollte und ob die Viertelstunden-Spitze steht oder fällt.
Deshalb wird dieses Bauteil nicht für sich optimiert, sondern zusammen mit Erzeugung und Speicher.
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