Gesamtanlage — alle Gewerke, eine KI, Nullbezug. Alle 20 Kausalketten. Teil der gläsernen Familie — wie BESS, Biogas, BHKW.
Die KI-Leitzentrale bündelt alle Gewerke zu einer gläsernen Anlage: Sie liest jeden Zähler register-genau (Modbus/SunSpec/BACnet), führt Sollwerte und fährt den Nullbezug.
Über die Kausalketten (K01–K20) erklärt sie jede Auffälligkeit — Ursache, Folge, messbar via, Norm, Abhilfe — statt nur Alarme zu zeigen. Das ist der Kern des „gläsernen Pools“.
Alle Gewerke unter einer KI: Ist (Bestands-RAG) zu Plan (High-End):
Gewerke-Übersicht: die 12 Stationen →
Belegt an einer realen europäischen Bäder-Referenzanlage (anonymisiert).
Überschlag aus Mess-/Auslegungswerten. Nullbezug-Fenster real (gemessen).
Geerdet auf DIN 19643, VDI 2089, DGfdB und GEG 2024. Register-genau, keine erfundenen Zahlen.
DGfdB-Richtlinie R 65.10 setzt die Reihenfolge bei Sanierungen: 1) Verluste reduzieren (Hülle, Beckenabdeckung, Schwallbehälter dämmen, Lüftungs-WRG), 2) Wärme rückgewinnen (WRG, Abwasserwärme, Filter-Rückspülung als WP-Quelle), 3) Effizient erzeugen (WP > BHKW > Gas). Diese Hierarchie ist für ISEK-Anträge entscheidend: Fördermittelgeber prüfen, ob Verluste vor der Erzeugungs-Investition reduziert wurden. Konkret für Referenzbad: Schwallbehälter dämmen (K03), Nachtabdeckung Freibad (K10), RLT-WRG-Wartung (K01) müssen vor oder mit der WP-Installation umgesetzt sein.
Grundlage: DGfdB R 65.10
Pflichtvorschriften für Referenzbad: DIN 19643 (Wasseraufbereitung) — Hygiene-Pflicht, jährliche Probenahme. VDI 2089 (Lüftung) — empfohlen, nicht erzwungen, aber Versicherungs-Standard. DIN 1946-4 — Hygiene-Lüftung Pflicht, alle 2 Jahre Inspektion. GEG 2024 — Energieausweis bei Sanierung, Klimaanlage-Inspektion alle 4 Jahre. UnfallV — DGUV Vorschrift 3 jährliche elektrische Prüfung. Energieaudit nach DIN EN 16247 ist für Kommunen mit > 250 Mitarbeitern empfehlenswert (nicht zwingend bei der Referenzanlage mit kleinem Mitarbeiter-Stamm).
Grundlage: Synthese DIN/VDI/DGfdB
Das Gebäudeenergiegesetz GEG 2024 erfasst Schwimmbäder als Nichtwohngebäude. Pflicht-Inspektion der Klimaanlage alle 4 Jahre (Lüftung > 12 kW). Bei Eigentümerwechsel oder größerer Sanierung gelten verschärfte Anforderungen an U-Werte (Hülle U ≤ 0,24 W/(m²·K) Außenwand). Energieausweis nach Bedarfsverfahren ab 250 m² beheizter Nutzfläche pflicht. Das Referenzbad-Hallenbad mit 1.800 m² Hülle und U=0,8 erfüllt nicht die Neubau-Standards — eine Förderung über KfW BEG NWG ist daher gegeben für Hülle-Sanierung mit max 35 % Quote.
Grundlage: GEG 2024
Das ISEK-Programm NRW bezuschusst kommunale Klimaschutz- und Sanierungsmaßnahmen mit 50 %, gedeckelt bei 500.000 € pro Maßnahme und 5 Mio € pro Projekt. Voraussetzung: Maßnahme ist im kommunalen Klimaschutzkonzept verankert. Antragsweg über NRW.Bank, Bearbeitungsdauer 6-12 Monate. Kombinierbar: Maßnahmen-Pakete sind möglich (z.B. WP + Dämmung + Lastmanagement als ein Antrag), nicht kombinierbar mit BAFA-Förderung am gleichen Anlagenteil. PV-Stellplatzüberdachung: meist über progres.nrw 30 % gefördert, ISEK-Förderfähigkeit ist Einzelfall-Prüfung der Sachbearbeiterin (Klimaschutz-Argumentation).
Grundlage: ISEK NRW (Förderprogramm)
BAFA-Modul 2 fördert Wärmepumpen, Wärmespeicher, Wärmenetz-Anbindung in Nichtwohngebäuden mit 40 %. Wichtig: NICHT kombinierbar mit ISEK auf gleicher Maßnahme. Kommunen müssen wählen: ISEK 50 % (höhere Quote, längere Bearbeitung) oder BAFA EEW 40 % (kürzere Bearbeitung, bundesweit). Für das Referenzbad ist ISEK strategisch besser (50 % > 40 %), wenn die Klimaschutz-Argumentation steht. Falls ISEK abgelehnt wird, ist BAFA EEW als Fallback verfügbar.
Grundlage: BAFA EEW Modul 2 (Prozess-Wärme/Kälte)
Dieselbe gläserne KI-Methode für Ihre Anlage — Verstehen, Live, KI, Nutzen. Sprechen wir darüber.
Per WhatsApp fragen → E-Mail schreibenDer gleiche Grundgedanke wie in jeder Gewerke-Station: read-only mitlesen, nichts fernsteuern, nichts abfließen lassen.
Die Auswertung von Gesamtanlage läuft auf einem Rechner in Ihrem Haus. Angebunden wird read-only über Modbus, M-Bus oder die vorhandene Gebäudeleittechnik — ohne Eingriff in die Regelung. Das Sprachmodell, das Ihnen die Anlage erklärt, läuft ebenfalls lokal.
Damit verlässt kein Messwert und keine Betriebsinformation das Gebäude. Kein Cloud-Konto, kein Hersteller-Portal, keine Abhängigkeit von einer fremden Verfügbarkeit. Fällt die Internetverbindung aus, misst und rechnet das System weiter.
Mehr dazu: KI ohne Datenabfluss →
Was mitgelesen werden kann, kann auch eingeplant werden. Jede Schnittstelle wird je Hersteller belegt, nicht geraten.
Anlagentechnik: Modbus TCP/RTU und M-Bus an Zählern, Wechselrichtern, Wärmepumpen und Wärmemengenzählern; SunSpec bei PV-Wechselrichtern; die vorhandene GLT über ihre Schnittstelle.
Service-Roboter: Reinigungs- und Transportroboter melden Ladezustand, Ladeleistung und Einsatzzeit. Genau diese drei Größen machen sie planbar: Die Flotte lädt dann, wenn PV liefert oder der Preis unten ist — und nicht gleichzeitig mit der Lastspitze des Hauses.
Die Gewerke-Station Service-Roboter → zeigt das für das ganze Haus. Dort sind die Flottenwerte ausdrücklich als Planungswerte gekennzeichnet, nicht als Messung.
Jedes Bauteil ist ein Verbraucher im selben Netzanschluss. Was es zieht, entscheidet mit darüber, ob der PV-Strom im Haus bleibt, ob der Speicher gerade laden oder entladen sollte und ob die Viertelstunden-Spitze steht oder fällt.
Deshalb wird dieses Bauteil nicht für sich optimiert, sondern zusammen mit Erzeugung und Speicher.
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