Strom/PV — steuerbare Last, Netzbezug Richtung Null. Teil der gläsernen Familie — wie BESS, Biogas, BHKW.
Die Umwälzpumpen sind das Herz des Wasserkreises: Sie fördern das gesamte Beckenwasser mehrfach täglich durch Filter und Wärmetauscher (DIN-19643-Umwälzleistung).
Als 24/7-Grundlast sind sie einer der größten Stromfresser im Bad. Mit drehzahlgeregelten Pumpen (Frequenzumrichter) fährt die KI die Leistung nach Badegast-Aufkommen statt auf Volllast — das spart einen großen Teil des Pumpenstroms.
PV als steuerbare Last, NS-Verteilung, Netz als Puffer:
Gewerke-Übersicht: die 12 Stationen →
Belegt an einer realen europäischen Bäder-Referenzanlage (anonymisiert).
Überschlag aus Mess-/Auslegungswerten. Nullbezug-Fenster real (gemessen).
Geerdet auf DIN 19643, VDI 2089, DGfdB und GEG 2024. Register-genau, keine erfundenen Zahlen.
DIN 19643-1 schreibt eine maximale Aufenthaltszeit des Beckenwassers im Becken vor, abhängig von Becken-Typ. Schwimmer-Becken: 4 Stunden Umwälzdauer, Nichtschwimmer/Plansch: 1-2 Stunden. Daraus ergibt sich der Mindest-Volumenstrom der Filteranlage. Für das Referenzbad-Längsbecken (242 m³) bei 4 h Umwälzung: 60,5 m³/h Filterleistung. Filter-Rückspülung 1× pro Tag oder bei Druckdifferenz > 0,5 bar. Rückspülwasser ist warm (Beckentemp. − 3-5 K) und damit eine wertvolle WP-Wärmequelle.
Grundlage: DIN 19643-1
Lastmanagement-Systeme (z.B. e3dc S10 oder ESL Energiemanager) schalten verschiebbare Verbraucher synchron zur PV-Produktion. Im Schwimmbad ideal: WP modulieren auf PV-Profil, Lüftungs-Stufenregelung erhöhen wenn PV-Überschuss, Filter-Hauptpumpen tagsüber laufen lassen, Beleuchtung tagsüber abdimmen. Investition 30-60 k€ je nach Anzahl der Schaltgeräte und GLT-Anbindung. Eigenverbrauchsquote-Erhöhung typisch von 30 auf 55-70 % bei umfangreicher Anbindung. Voraussetzung: alle Hauptverbraucher sind Modbus/MQTT-fähig.
Grundlage: Praxis (e3dc, ESL, Solarwatt)
Das ISEK-Programm NRW bezuschusst kommunale Klimaschutz- und Sanierungsmaßnahmen mit 50 %, gedeckelt bei 500.000 € pro Maßnahme und 5 Mio € pro Projekt. Voraussetzung: Maßnahme ist im kommunalen Klimaschutzkonzept verankert. Antragsweg über NRW.Bank, Bearbeitungsdauer 6-12 Monate. Kombinierbar: Maßnahmen-Pakete sind möglich (z.B. WP + Dämmung + Lastmanagement als ein Antrag), nicht kombinierbar mit BAFA-Förderung am gleichen Anlagenteil. PV-Stellplatzüberdachung: meist über progres.nrw 30 % gefördert, ISEK-Förderfähigkeit ist Einzelfall-Prüfung der Sachbearbeiterin (Klimaschutz-Argumentation).
Grundlage: ISEK NRW (Förderprogramm)
Förderprogramm progres.nrw fördert Markteinführungs-Investitionen für Erneuerbare Energien mit 30 %. Schnellere Bearbeitung als ISEK (typisch 3-4 Monate). Anwendbar auf PV-Anlagen, Lastmanagement-Systeme, Speicher (begrenzt). Kombinierbar mit ISEK auf gleicher Liegenschaft, nicht aber auf gleicher Maßnahme. Für Referenzbad relevant: PV-Stellplatzüberdachung 400 kWp könnte über progres.nrw 30 % oder ISEK 50 % gefördert werden — der höhere ISEK-Satz ist strategisch besser, aber nicht garantiert förderfähig für PV.
Grundlage: progres.nrw (Markteinführung Erneuerbare)
Die NRW Klimaschutzförderrichtlinie des MKULNV fördert kommunale Klimaschutz-Investitionen mit 40 %. Anwendbar speziell auf Effizienz-Maßnahmen wie Beckenabdeckungen, LED-Beleuchtung, Pumpentausch. Antragsweg: Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW. Mit ISEK-Förderung kombinierbar, sofern verschiedene Maßnahmen. Für Referenzbad: Nachtabdeckung Freibad (80 k€ Investition, 17 k€/a Einsparung) ideal — Payback mit dieser Förderung 2,8 a.
Grundlage: NRW Klimaschutzförderrichtlinie (MKULNV)
Dieselbe gläserne KI-Methode für Ihre Anlage — Verstehen, Live, KI, Nutzen. Sprechen wir darüber.
Per WhatsApp fragen → E-Mail schreibenGehört zum Gewerk
Dieses Bauteil ist Teil der Station Pool & Spa. Wer den Überblick über das Gewerk sucht statt der Bauteil-Tiefe, fängt dort an: Pool & Spa →
Der gleiche Grundgedanke wie in jeder Gewerke-Station: read-only mitlesen, nichts fernsteuern, nichts abfließen lassen.
Die Auswertung von Filter-Pumpen läuft auf einem Rechner in Ihrem Haus. Angebunden wird read-only über Modbus, M-Bus oder die vorhandene Gebäudeleittechnik — ohne Eingriff in die Regelung. Das Sprachmodell, das Ihnen die Anlage erklärt, läuft ebenfalls lokal.
Damit verlässt kein Messwert und keine Betriebsinformation das Gebäude. Kein Cloud-Konto, kein Hersteller-Portal, keine Abhängigkeit von einer fremden Verfügbarkeit. Fällt die Internetverbindung aus, misst und rechnet das System weiter.
Mehr dazu: KI ohne Datenabfluss →
Was mitgelesen werden kann, kann auch eingeplant werden. Jede Schnittstelle wird je Hersteller belegt, nicht geraten.
Anlagentechnik: Modbus TCP/RTU und M-Bus an Zählern, Wechselrichtern, Wärmepumpen und Wärmemengenzählern; SunSpec bei PV-Wechselrichtern; die vorhandene GLT über ihre Schnittstelle.
Service-Roboter: Reinigungs- und Transportroboter melden Ladezustand, Ladeleistung und Einsatzzeit. Genau diese drei Größen machen sie planbar: Die Flotte lädt dann, wenn PV liefert oder der Preis unten ist — und nicht gleichzeitig mit der Lastspitze des Hauses.
Die Gewerke-Station Service-Roboter → zeigt das für das ganze Haus. Dort sind die Flottenwerte ausdrücklich als Planungswerte gekennzeichnet, nicht als Messung.
Jedes Bauteil ist ein Verbraucher im selben Netzanschluss. Was es zieht, entscheidet mit darüber, ob der PV-Strom im Haus bleibt, ob der Speicher gerade laden oder entladen sollte und ob die Viertelstunden-Spitze steht oder fällt.
Deshalb wird dieses Bauteil nicht für sich optimiert, sondern zusammen mit Erzeugung und Speicher.
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