Freibad-Kreis — saisonal; Abdeckung und Solar-Gewinn sind der Hebel. Teil der gläsernen Familie — wie BESS, Biogas, BHKW.
Die Umwälzpumpen sind das Herz des Wasserkreises: Sie fördern das gesamte Beckenwasser mehrfach täglich durch Filter und Wärmetauscher (DIN-19643-Umwälzleistung).
Als 24/7-Grundlast sind sie einer der größten Stromfresser im Bad. Mit drehzahlgeregelten Pumpen (Frequenzumrichter) fährt die KI die Leistung nach Badegast-Aufkommen statt auf Volllast — das spart einen großen Teil des Pumpenstroms.
Solar-Gewinn, Nachtabstrahlung, Wind, Beckenabdeckung als Hebel:
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Belegt an einer realen europäischen Bäder-Referenzanlage (anonymisiert).
Überschlag aus Mess-/Auslegungswerten. Nullbezug-Fenster real (gemessen).
Geerdet auf DIN 19643, VDI 2089, DGfdB und GEG 2024. Register-genau, keine erfundenen Zahlen.
DIN 19643-1 schreibt eine maximale Aufenthaltszeit des Beckenwassers im Becken vor, abhängig von Becken-Typ. Schwimmer-Becken: 4 Stunden Umwälzdauer, Nichtschwimmer/Plansch: 1-2 Stunden. Daraus ergibt sich der Mindest-Volumenstrom der Filteranlage. Für das Referenzbad-Längsbecken (242 m³) bei 4 h Umwälzung: 60,5 m³/h Filterleistung. Filter-Rückspülung 1× pro Tag oder bei Druckdifferenz > 0,5 bar. Rückspülwasser ist warm (Beckentemp. − 3-5 K) und damit eine wertvolle WP-Wärmequelle.
Grundlage: DIN 19643-1
Verdunstung über die Wasseroberfläche ist der dominante Wärmeverlust im Hallenbad (60-80 %). Smith/Löf-Variante der Carrier-Formel: m_evap [kg/h] = β × A [m²] × (p_w_Pool − p_w_Halle) [kPa]. β-Koeffizient nach VDI 2089 Bl.2 Tab. 4: 0,013 unbenutztes Becken (mit Abdeckung), 0,040 normale Nutzung, 0,080 Wellen/Sprung-Becken. Verdunstungsenthalpie bei 30 °C: 0,694 kWh/kg. Becken-Sättigungsdampfdruck nach Magnus-Formel: 611,2 × exp(17,62 × t / (243,12 + t)) Pa.
Grundlage: VDI 2089 Bl.2
Außenbecken haben höhere Konvektions- und Strahlungsverluste. Konvektion: h_konv = 4 + 11 × v_Wind [W/(m²·K)] mit v in m/s. Bei Wind 1 m/s: h ≈ 15 W/(m²·K). Strahlung Nacht (klar): ~60 W/m² über 10 h Nachtdauer. Solarer Wärmegewinn Tag (Globalstrahlung × Absorptionsgrad 0,82 × 12 h) ist Abzugsposten — kann im Hochsommer den Wärmebedarf zu nahe Null reduzieren. Beckenabdeckung Nacht reduziert sowohl Verdunstung (-85 %) als auch Strahlungsverlust (-90 %).
Grundlage: VDI 2089 Bl.2
DGfdB-Richtlinie R 60.03 zur Aufheizung kommunaler Freibäder: Aufheizphase im April über 30 Tage mit Solltemp-Anhebung von 10 auf 22 °C; energiesparend ist langsame Aufheizung (45 Tage) oder Solar-Absorber als Vorheizstufe. Bei 2.508 m³ Wasser × 12 K × 1,16 kWh/(m³·K) = 34.928 kWh — verteilt auf 30 Tage 1.164 kWh/d Zusatzlast. Empfehlung: Aufheizen über Pool-Wärmepumpe mit warmer Quelle (Rückspülwasser, das schon vor Saisonstart auf 15 °C ist) statt Gas-Spitzenkessel. Dauer kann durch Beckenabdeckung verkürzt werden (Tags Solar-Eintrag, Nachts Verlustreduzierung).
Grundlage: DGfdB R 60.03
DGfdB-Richtlinie R 65.10 setzt die Reihenfolge bei Sanierungen: 1) Verluste reduzieren (Hülle, Beckenabdeckung, Schwallbehälter dämmen, Lüftungs-WRG), 2) Wärme rückgewinnen (WRG, Abwasserwärme, Filter-Rückspülung als WP-Quelle), 3) Effizient erzeugen (WP > BHKW > Gas). Diese Hierarchie ist für ISEK-Anträge entscheidend: Fördermittelgeber prüfen, ob Verluste vor der Erzeugungs-Investition reduziert wurden. Konkret für Referenzbad: Schwallbehälter dämmen (K03), Nachtabdeckung Freibad (K10), RLT-WRG-Wartung (K01) müssen vor oder mit der WP-Installation umgesetzt sein.
Grundlage: DGfdB R 65.10
Dieselbe gläserne KI-Methode für Ihre Anlage — Verstehen, Live, KI, Nutzen. Sprechen wir darüber.
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Dieses Bauteil ist Teil der Station Pool & Spa. Wer den Überblick über das Gewerk sucht statt der Bauteil-Tiefe, fängt dort an: Pool & Spa →
Der gleiche Grundgedanke wie in jeder Gewerke-Station: read-only mitlesen, nichts fernsteuern, nichts abfließen lassen.
Die Auswertung von Umwaelzung FB läuft auf einem Rechner in Ihrem Haus. Angebunden wird read-only über Modbus, M-Bus oder die vorhandene Gebäudeleittechnik — ohne Eingriff in die Regelung. Das Sprachmodell, das Ihnen die Anlage erklärt, läuft ebenfalls lokal.
Damit verlässt kein Messwert und keine Betriebsinformation das Gebäude. Kein Cloud-Konto, kein Hersteller-Portal, keine Abhängigkeit von einer fremden Verfügbarkeit. Fällt die Internetverbindung aus, misst und rechnet das System weiter.
Mehr dazu: KI ohne Datenabfluss →
Was mitgelesen werden kann, kann auch eingeplant werden. Jede Schnittstelle wird je Hersteller belegt, nicht geraten.
Anlagentechnik: Modbus TCP/RTU und M-Bus an Zählern, Wechselrichtern, Wärmepumpen und Wärmemengenzählern; SunSpec bei PV-Wechselrichtern; die vorhandene GLT über ihre Schnittstelle.
Service-Roboter: Reinigungs- und Transportroboter melden Ladezustand, Ladeleistung und Einsatzzeit. Genau diese drei Größen machen sie planbar: Die Flotte lädt dann, wenn PV liefert oder der Preis unten ist — und nicht gleichzeitig mit der Lastspitze des Hauses.
Die Gewerke-Station Service-Roboter → zeigt das für das ganze Haus. Dort sind die Flottenwerte ausdrücklich als Planungswerte gekennzeichnet, nicht als Messung.
Jedes Bauteil ist ein Verbraucher im selben Netzanschluss. Was es zieht, entscheidet mit darüber, ob der PV-Strom im Haus bleibt, ob der Speicher gerade laden oder entladen sollte und ob die Viertelstunden-Spitze steht oder fällt.
Deshalb wird dieses Bauteil nicht für sich optimiert, sondern zusammen mit Erzeugung und Speicher.
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