Freibad-Kreis — saisonal; Abdeckung und Solar-Gewinn sind der Hebel. Teil der gläsernen Familie — wie BESS, Biogas, BHKW.
Bei der Rückspülung wird das Sandbett gegen die Betriebsrichtung freigespült; das dabei anfallende Wasser ist warm (~25 °C) und geht normalerweise in den Kanal.
Genau dieses warme Rückspülwasser ist eine ideale Wärmequelle für die Pool-Wärmepumpe: statt COP 4 an Außenluft erreicht sie am Rückspülwasser COP 12–17 (Kausalkette K04). Die KI schaltet die Quelle passend zu.
Solar-Gewinn, Nachtabstrahlung, Wind, Beckenabdeckung als Hebel:
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Belegt an einer realen europäischen Bäder-Referenzanlage (anonymisiert).
Überschlag aus Mess-/Auslegungswerten. Nullbezug-Fenster real (gemessen).
Geerdet auf DIN 19643, VDI 2089, DGfdB und GEG 2024. Register-genau, keine erfundenen Zahlen.
Filter-Rückspülwasser ist die wertvollste Wärmequelle für Pool-WPs in Schwimmbädern. Temperatur: Becken-Soll minus 3-5 K (also bei Hallenbad 26 °C, Freibad 19 °C). Volumen: typisch 1× Filterbett-Volumen pro Tag, ca. 5-10 m³ pro Filter. Energiegehalt: bei 60 m² Rückspülbecken-Oberfläche und 25 °C Wasser ergeben sich 290 kWh/d nutzbare Wärme über die WP-Verdampfer-Schiene. Anbindung: Wärmetauscher zwischen Rückspülwasser und WP-Sole-Kreis verhindert Verschmutzung des WP-Verdampfers. Investition: ~10 k€ für Wärmetauscher + Steuerung.
Grundlage: DGfdB R 65.10 + Hersteller-Datenblätter
Filter-Rückspülwasser und Becken-Überlauf werden als Abwasser entsorgt — hier liegt zusätzliches WRG-Potenzial. Plattenwärmetauscher zwischen Trinkwasser-Nachspeisung (10 °C) und Abwasser (warm, 20-28 °C) rückgewinnt 50-70 % der Frischwasser-Aufheizung. Investition 8-15 k€, Einsparung 15-30 MWh/a. Häufig als zweite Maßnahme nach Hauptmaßnahme WP empfohlen. Im Referenzbad: bei 2.340 m³/a Frischwasser × 1,16 kWh/(m³·K) × 18 K Aufheizung = 49 MWh/a Aufheizenergie, davon 30 MWh/a rückgewinnbar.
Grundlage: DGfdB R 65.10
DIN 19643-1 schreibt eine maximale Aufenthaltszeit des Beckenwassers im Becken vor, abhängig von Becken-Typ. Schwimmer-Becken: 4 Stunden Umwälzdauer, Nichtschwimmer/Plansch: 1-2 Stunden. Daraus ergibt sich der Mindest-Volumenstrom der Filteranlage. Für das Referenzbad-Längsbecken (242 m³) bei 4 h Umwälzung: 60,5 m³/h Filterleistung. Filter-Rückspülung 1× pro Tag oder bei Druckdifferenz > 0,5 bar. Rückspülwasser ist warm (Beckentemp. − 3-5 K) und damit eine wertvolle WP-Wärmequelle.
Grundlage: DIN 19643-1
Standard-Verfahrenskombination für kommunale Bäder: Sandfilter (Mehrschicht) + Flockung + Chlordioxid- oder Chlorgas-Desinfektion. Alternativ mit Aktivkohle (Aufbereitung) oder UV (Desinfektion). Schichtaufbau im Sandfilter: oben feiner Sand 0,4-0,6 mm, unten Stützschicht Kies. Filtergeschwindigkeit max 30 m/h. Spülung mit 50-60 m/h Aufwärtsstrom für 5-10 min, Spülwasservolumen ca. 5× Filterbettvolumen.
Grundlage: DIN 19643-2
Moderne Inverter-Pool-Luftwasser-Wärmepumpen erreichen am Nennpunkt (T_Quelle 26 °C, T_Senke 27 °C) COPs zwischen 14 und 18 (z.B. AquaForte InverterPro: 16,5; Microwell HP1500 Split: 17; Pontaqua Inverter+: 14). Diese Werte sind Marketing-Datenblatt-Werte am thermodynamisch günstigsten Betriebspunkt. Saison-COP (SCOP) liegt aufgrund Aufheizphasen, kühlerer Quellen und Stillstandsverluste bei 8-12. Pool-WPs mit Inverter modulieren typisch zwischen 30 % und 100 % der Nennleistung; einige Industrie-Modelle (Carrier 30RB, Stiebel WPL) bis 25 % Modulation. Quelle muss > 5 °C sein für Verdampfer-Funktion ohne Eisbildung.
Grundlage: Hersteller-Datenblätter (AquaForte, Microwell, Pontaqua)
Dieselbe gläserne KI-Methode für Ihre Anlage — Verstehen, Live, KI, Nutzen. Sprechen wir darüber.
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Dieses Bauteil ist Teil der Station Pool & Spa. Wer den Überblick über das Gewerk sucht statt der Bauteil-Tiefe, fängt dort an: Pool & Spa →
Der gleiche Grundgedanke wie in jeder Gewerke-Station: read-only mitlesen, nichts fernsteuern, nichts abfließen lassen.
Die Auswertung von Rueckspuelung FB läuft auf einem Rechner in Ihrem Haus. Angebunden wird read-only über Modbus, M-Bus oder die vorhandene Gebäudeleittechnik — ohne Eingriff in die Regelung. Das Sprachmodell, das Ihnen die Anlage erklärt, läuft ebenfalls lokal.
Damit verlässt kein Messwert und keine Betriebsinformation das Gebäude. Kein Cloud-Konto, kein Hersteller-Portal, keine Abhängigkeit von einer fremden Verfügbarkeit. Fällt die Internetverbindung aus, misst und rechnet das System weiter.
Mehr dazu: KI ohne Datenabfluss →
Was mitgelesen werden kann, kann auch eingeplant werden. Jede Schnittstelle wird je Hersteller belegt, nicht geraten.
Anlagentechnik: Modbus TCP/RTU und M-Bus an Zählern, Wechselrichtern, Wärmepumpen und Wärmemengenzählern; SunSpec bei PV-Wechselrichtern; die vorhandene GLT über ihre Schnittstelle.
Service-Roboter: Reinigungs- und Transportroboter melden Ladezustand, Ladeleistung und Einsatzzeit. Genau diese drei Größen machen sie planbar: Die Flotte lädt dann, wenn PV liefert oder der Preis unten ist — und nicht gleichzeitig mit der Lastspitze des Hauses.
Die Gewerke-Station Service-Roboter → zeigt das für das ganze Haus. Dort sind die Flottenwerte ausdrücklich als Planungswerte gekennzeichnet, nicht als Messung.
Jedes Bauteil ist ein Verbraucher im selben Netzanschluss. Was es zieht, entscheidet mit darüber, ob der PV-Strom im Haus bleibt, ob der Speicher gerade laden oder entladen sollte und ob die Viertelstunden-Spitze steht oder fällt.
Deshalb wird dieses Bauteil nicht für sich optimiert, sondern zusammen mit Erzeugung und Speicher.
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