Je mehr PV und Wind ins Netz drücken, desto öfter fällt der Börsenpreis unter null. §51 EEG und das Solarspitzengesetz streichen dann Ihre Marktprämie. Die meisten Anlagen speisen trotzdem weiter ein — Blindflug. Der erste Schritt ist nicht die Batterie, sondern Sichtflug: sehen, ob und warum Sie bei Negativpreisen einspeisen — und Ihren Wechselrichter per Modbus/API live lesen.
Keine Annahmen, keine Monatsmittel. Der PV-Watcher arbeitet mit dem, was Ihre Anlage wirklich misst.
Sehen, ob Ihre Anlage in Minus-Stunden einspeist — viertelstundengenau gegen den Börsenpreis.
Welche Stunden waren negativ, wie viel Marktprämie ging verloren — auf Basis echter Day-Ahead-Preise.
Wir lesen Wechselrichter und Zähler herstellerunabhängig — Janitza, SunSpec, Loxone, Smart-Meter.
Wer sehen und steuern kann, macht aus der Volatilität Erlös — Day-Ahead-Arbitrage für Speicher.
Echte Live-Werte aus dem Stromfee-Datenbestand — keine Pauschalen. Aktualisiert alle 30 Sekunden.

Sobald der Preis lange genug am Stück negativ ist, entfällt für diese Zeit Ihre Marktprämie — das regelt §51 EEG. Die Schwelle hängt vom Inbetriebnahme-Jahr ab, und seit 25.02.2025 zählt für neue Anlagen ab 100 kWp jede einzelne Viertelstunde.
Die meisten PV-Betreiber wissen nicht, ob ihre Anlage bei Negativpreisen überhaupt einspeist — geschweige denn, was sie das kostet. Wir beantworten zuerst vier Fragen an Ihrer echten Anlage:
Speisen Sie in Minus-Stunden ein — und warum regelt der Wechselrichter nicht ab?
Festvergütung, Marktprämie/Direktvermarktung oder PPA? Das entscheidet, ob §51 Sie trifft.
Ihr IBN-Jahr bestimmt die §51-Schwelle — oder ob Bestandsschutz greift.
Modbus TCP / API am Wechselrichter? Dann lesen wir ihn live — aus Blindflug wird Sichtflug.
Erst wenn Sie das sehen, lohnt die Frage nach dem Speicher.
Anonymisiert (DSGVO): reale Anlagenklassen und belegte Beträge, keine Namen.
Über acht Jahre wurde Einspeisung fälschlich als Netzbezug abgerechnet — der Zähler zeigte in 195.336 Messungen nie einen negativen Wert, die Referenzmessung dagegen über 117.000. Ergebnis: rund 110.000 € zu viel gezahlter Bezug plus 60.000 € entgangene EEG-Vergütung. Aufgedeckt durch den Mess-Abgleich.
§51-Erlösausfall in einem einzigen Jahr — plus die verlorene EEG-Förderzeit-Verlängerung (§51a), wenn die Negativ-Stunden nicht aktiv geltend gemacht werden. Sichtbar erst durch den Abgleich gegen die echten Day-Ahead-Preise.
Der Abgleich der Direktvermarktungs-Belege deckte eine rückwirkende Korrektur von +8.558 € brutto über zehn Monate auf — Geld, das ohne Prüfung nicht aufgefallen wäre. Transparenz zahlt sich aus.
Vision-AI ist die KI-Marke der HR Energiemanagement GmbH (Holger Roswandowicz, Bünde). Entstanden aus acht Jahren Zusammenarbeit mit Dirk Husterklatte — direkt an realen Biogas-, BHKW- und Netz-Anlagen. Wir bauen keine Theorie, wir machen Anlagen gläsern: jeder Energiefluss messbar, nachvollziehbar, abrechnungssicher.
Substrat, Gärprozess und Einspeisung in Echtzeit — jede kWh dem Prozess zugeordnet statt geschätzt.
Fahrplan, Wirkungsgrad und Wärme/Strom-Auskopplung live — Betrieb optimiert gegen den Strommarkt.
Lastfluss und Power-Quality über die KBR-Messung — inkl. MSCONS, rekonstruiert aus der Netzbetreiber-Mail-Korrespondenz.
Eintrag pro Charge mit Energiebilanz je kg Substrat — der Dosierer wird vom Kostenfaktor zur Steuergröße.
Lastgang-Forensik nach DIN EN 16247 — Einsparpotenziale und Messfehler belegt, nicht behauptet.
Falsch verschaltete Messpunkte und §51-Erlösverluste aufdecken — aus genau diesen Fällen ist der PV-Watcher entstanden.
Wenn der Preis unter null fällt, lädt ein Batteriespeicher in genau diesen Negativstunden und entlädt abends in der teuren Spitze. So sieht die andere Seite desselben Tages aus.
Der BESS-Film · 75 Sekunden · wie ein Speicher aus Negativstunden Erlöse macht.
Jede Negativstunde, die Sie nicht sehen,
zahlen Sie trotzdem.
Die Sichtflug-Diagnose zeigt Ihnen an Ihren echten Daten, ob und warum Sie bei Negativpreisen einspeisen — und was §51 Sie kostet. Der erste Check kostet nichts.