Viele haben es probiert: ein paar Wochen mit einem Chat-Assistenten gearbeitet, viel geredet, kluge Antworten bekommen — und die eigene Firma ist danach keinen Schritt weiter. Das liegt nicht an den Nutzern. Es liegt daran, was ein Chat ist. Dieser Film erklärt in zwei Minuten den Unterschied, der alles entscheidet: den Übergabeprozess.
Sie erzählen etwas über Ihre Firma, es kommt eine gute Antwort — und morgen fängt alles wieder bei null an. Nach einer Stunde haben Sie Text. Ihre Firma hat nichts dazugelernt, weil nichts von dem, was Sie erzählt haben, irgendwo geblieben ist.
Dasselbe Gespräch, anderes Ziel: Was Sie erzählen, landet in Ihrem eigenen System und bleibt dort. Beim nächsten Mal ist es schon da. Nach einer Sitzung hat nicht nur der Assistent etwas gehört — Ihre Firma hat etwas dazugelernt.
Vor der ersten Änderung steht eine Nullmessung. Bei unserem Pilotprojekt kam dabei heraus: der Ort, in dem sie arbeitet, tauchte auf ihrer eigenen Startseite kein einziges Mal auf. Von neun Seiten hatten zwei eine Beschreibung für Suchmaschinen, von elf Bildern keines einen Alternativtext, fünf Titel waren Platzhalter. Ohne diese Messung lässt sich später nicht sagen, ob etwas besser geworden ist — ein Chat-Assistent hätte sofort angefangen zu schreiben.
Am Anfang steht kein leeres Blatt, sondern das, was schon da ist: Ihre Seiten, Ihre Texte, Ihre Angebotsbeschreibungen, Ihre wiederkehrenden Antworten an Kunden. Das wird einmalig übernommen. Danach kennt Ihr Assistent nicht Ihre Branche im Allgemeinen — sondern Ihre Firma.
Der Teil, den ein Chat nicht kann: Jede Sitzung bringt etwas Neues hinein und lässt es drin. Ein neuer Termin, eine neue Leistung, eine Formulierung, die bei Kunden funktioniert. Der Bestand wächst mit — statt jedes Mal neu erklärt zu werden.
Kein Beispielprojekt, keine Trockenübung. In unserem laufenden Pilotprojekt ist es die eigene Website einer selbständigen Kursleiterin: ein echtes Stück Firma, an dem man sofort sieht, ob etwas passiert ist oder nicht.
Technik lernt dabei niemand. Gelernt wird etwas anderes, und es ist die eigentliche Kompetenz: einem Assistenten etwas auftragen — und danach nachsehen, ob es wirklich passiert ist. Wer das kann, braucht keinen Kurs mehr.
Eigene Firma, kein IT-Personal, und die Chat-Experimente haben nichts hinterlassen? Dann zeigen wir Ihnen an einem echten Stück Ihrer Firma, wie eine Übergabe aussieht — in einem kurzen Gespräch, ohne Fachchinesisch.