Gärrestlager einer Biogasanlage

GLÄSERNE KI-BIOGASANLAGE · STATION 6

Das Gärrestlager R510

Gasdichte Gärrestlagerung mit Restgaserfassung. Die KI überwacht Restgas-Emission, Füllstand und Abdeckung im Verbund, erkennt Leckage- und Überdruck-Signaturen und führt die Nährstoff- und Lagerbilanz für die Düngeverordnung mit.

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Häufige Fragen

Was ist ein Gärrestlager?
Das Gärrestlager (R510) ist das gasdichte Endlager. Hier wird der ausgegorene Gärrest gesammelt, bis er als Dünger auf die Felder ausgebracht werden darf.
Ist Gärrest ein wertvoller Dünger?
Ja. Gärrest ist ein hochwertiger organischer Dünger mit pflanzenverfügbarem Stickstoff. Er ersetzt Mineraldünger und schließt den Nährstoffkreislauf.
Warum ist das Gärrestlager gasdicht abgedeckt?
Weil der Gärrest noch Restgas abgibt. Ein gasdichtes Foliendach fängt dieses Methan ab — sonst entwiche es in die Luft (Klimaschaden und verlorenes Gas).
Wann darf Gärrest ausgebracht werden?
Nur in den gesetzlich erlaubten Zeitfenstern (Sperrfristen beachten). Deshalb muss die Lagerkapazität so geplant sein, dass das Lager nie zur Unzeit voll ist.
Was passiert, wenn das Gärrestlager voll ist und nicht ausgebracht werden darf?
Es drohen Notabfuhr oder Anlagenstopp — beides teuer. Die KI prognostiziert das Voll-Datum, damit die Ausbringung rechtzeitig geplant wird.
Wie erkennt die KI eine Leckage in der Folie?
Aus dem Zusammenspiel von Füllstand, Gasblase und Gasdruck. Einzeln sieht die SPS jeden Wert normal; die Verknüpfung deckt die Leckage auf.
Wie groß muss ein Gärrestlager sein?
Groß genug, um die Zeit zwischen zwei Ausbring-Fenstern zu überbrücken — in Deutschland oft mehrere Monate Lagerkapazität, je nach Auflagen.
Was ist die Gasblase im Gärrestlager?
Der Gasraum unter der Folie, in dem sich das Restgas sammelt. Ihr Füllgrad und der Gasdruck zeigen, wie viel Gas noch abgefangen wird.
Wie plant die KI die Ausbringung?
Sie verfolgt den Füllstand gegen das gelernte Füllspiel und die Zuflüsse und prognostiziert, wann das Lager voll ist — so wird die Ausbringung geplant statt improvisiert.
Warum lohnt sich das Abfangen des Restgases wirtschaftlich?
Weil jeder Kubikmeter Restgas im BHKW zu Strom und Wärme wird — statt als Methan verloren zu gehen. Das verbessert Ertrag und CO₂-Bilanz zugleich.
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